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11.07.2018 19:16 Alter: 96 days

Das „kleine“ Jubiläum wurde zum großen Triathlonfest

Ein Bericht über den 15. Storkower Triathlon von Helke Wannewitz


Nach wochenlangen Vorbereitungen war es am Wochenende so weit: Der 15. Storkower Triathlon bescherte allen Aktiven und ihren Begleitungen, die in das Storkower Strandbad gekommen waren, wieder ein Triathlonfest der besonderen Güte.

Bereits vor 8.00 Uhr strömten die großen und kleinen Aktiven in Richtung Anmeldung, wo die eingesetzten Helfer wieder alle Hände voll zu tun hatten, die 550 Startertüten auszugeben und die Sportler zu registrieren. Schönstes Sommerwetter bei angenehmen Wettkampftemperaturen trug dazu bei, die gute Laune bei allen Helfern und Aktiven nicht zu gefährden, und so herrschte von Anbeginn an eine regelrechte Volksfeststimmung, abgerundet durch die musikalische Untermalung von Silvio Linn und dem Catering-Service der Fa. Preusche.

Bereits am Samstag hatten viele fleißige Hände im TVF-Lager und im Strandbad dafür gesorgt, dass Alles bestens vorbereitet war, und so lief die Veranstaltung von Beginn an wie am Schnürchen.

Den Auftakt der Wettkämpfe bildeten wie immer die Kleinsten und die Einsteiger sowie die 20 Familienstaffeln, die 200 m zu Schwimmen, 5 km auf dem Rad und 1 km laufend zurück zu legen hatten. Nach turbulentem Treiben im Wasser, im Wechselgarten, sowie auf der Rad- und Laufstrecke entschied einmal mehr die Familie Ristow den Staffelwettbewerb für sich.

Bei den Einzelstartern kämpften drei Athleten vom TVF um die vorderen Plätze: Gesamtsieger wurde Nikita Garin vor Lawrence Ribak und Ferdinand Karnath vom TuS Neukölln sowie Johannes Rieger auf Platz vier. Bei den weiblichen Startern ging der Gesamtsieg an Antonia Alberti von den Weltraumjoggern Berlin vor Maja Hentzelt und Maria Fricke.

Von den TVF-Athleten entschieden Nikita Garin (mJB), Lawrence Ribak (mSchA), Maximilian Liedtke (mJA) sowie Kerstin Ribak (TW40) Altersklassenwertungen für sich. Für Kerstin war es in Storkow der erste Triathlon überhaupt. Zweite Plätze gingen an Michel Liebscher (mJB), Andrej Garin (mSchB) und Andy Chaar (mJA). Einen dritten Platz holten sich Niclas Kapell (mJB) und Johannes Rieger (mSchA).

Über die Sprintdistanz (0,75-20-5 km) waren diesmal aufgrund der anhaltend großen Nachfrage weitere 40 Startplätze für diese Strecke eingerichtet worden, womit nun aber endgültig die Kapazitätsgrenze erreicht ist. Das Novum, diese fast 200 Sportler in 2 Wellen mit 10 Minuten Abstand starten zu lassen, hat sich als sehr gute Lösung erwiesen, denn dadurch hielt sich das Gedränge im Wechselgarten und auf den Strecken in erträglichen Grenzen. Schnellster war hier in 1:02:52 h der für den SC Plauen 06 startende Dirk Schneider, der am Ende fast 1 min Vorsprung vor Martin Hümbert (Zeppelin Team OSC Pdm) und rund 2 min vor Robert Richter (BSG Süd 05) hatte. Schnellste Frau war Cathleen Rückeis, die zum wiederholten mal die Damenkonkurrenz in 1:09:58 h gewann. Für den TVF waren über diese Distanz Andre‘ Schmidtchen unterwegs, der in 1:15:22 h den 2. Platz in der M 40 belegte sowie Victoria Fritzsche, die in 1:38:35 h den 4. Platz in der W 30 errang.

Auch im Hauptwettkampf über 1,5-40-10 km, in dem wie in den Vorjahren wieder die Berlin-Brandenburger Landesmeister ermittelt wurden, ging es von Anfang an hoch her. Auch hier wurde in 2 Wellen gestartet. Der Sieg ging einmal mehr an Matthias Kindel (TuS Neukölln), der in 1:55:31 h vor Christian Hoffmann (BSV Friesen, 1:58:04 h) und Andreas Hellstab (1:58:46 h) gewann. Der Streckenrekord vom Vorjahr (1:55:05 h) blieb damit unangetastet. Bei den Damen räumte Anja Leuendorff von A3K den Gesamtsieg in 2:17:07 h vor Elke Schönhardt (TuS Neukölln, 2:19:46 h) und Janine Kaiser aus Bremen (2:22:44 h) ab.

Im Ziel gab es für alle Teilnehmer neben der obligatorischen Zielverpflegung auch ein erfrischendes Erdinger Alkoholfrei sowie das traditionelle Finisherbrot. Anschließend nutzten viele Sportler das Massageangebot von den Physiotherapeuten des Helios-Klinikums aus Bad Saarow. Ein Gruppenfoto aller Landesmeister des Jahres 2018 rundete am Ende die stimmungsvolle Siegerehrung ab.

Text: Helke Wannewitz

Fotos: Christoph Höhne