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11.07.2016 21:30 Alter: 1 year

Fazit 24. Werbellinsee-Triathlon


Liebe Teilnehmer, Helfer, Partner und Unterstützer,

als Gesamtkoordinator des 24. Werbellinsee-Triathlons möchte ich einen Tag nach unserem Triathlon ein erstes Fazit ziehen.

Turbulente Tage liegen hinter uns. Wieder einmal wurden wir organisatorisch vor einige Herausforderungen gestellt. Ich möchte einschätzen, dass wir diese bestens gemeistert haben. Durch die über die Jahre eingespielte super funktionierende Zusammenarbeit der über 200 ehrenamtlichen Helfer ist es uns jeweils gelungen, kurzfristig und effektiv reagieren zu können. Dafür mein ganz besonderer Dank jedem einzelnen Helfer – Ihr seid es, die in dem komplexen organisatorischen Gebilde dafür gesorgt haben, dass unsere insgesamt 804Teilnehmer wieder erlebnisreiche und tolle  Triathlontage hinter sich bringen konnten.

Anreiseschwierigkeiten durch Autobahnsperrungen, ein sehr bedauerlicher Autounfall (Alles Gute den Beteiligten!) auf der geplanten Radstrecke des Volkstriathlons, erneute Wetterkapriolen mit umgestürzten Bäumen auf der Radstrecke usw. usf. – das war in Summe nicht so einfach. Wir haben es gemeinsam geschafft und ich bin stolz auf Euch – Danke!

Dankbar bin ich auch Euch Sportlern, die Ihr mit den notwendigen Konsequenzen gelebt habt und beispielsweise auch die ersatzlose Streichung des Radfahrens beim Volkstriathlon zu 99% ohne Murren hingenommen habt.

Eine weitere künstlich geschaffene Herausforderung war der wiederholte Aktionismus des Sören Wolf von der Fischerei Wolf. Als Polizeibeamter nutzt er seine Kenntnisse gezielt taktisch, um den Triathlon zu stören. Sein Eilantrag wenige Tage vor unserem Triathlon gegen die notwendige Straßensperrungen zielte klar darauf ab, uns in unseren Vorbereitungen zu stören. Dankenswerterweise haben sich weder Behörden, noch das Verwaltungsgericht davon beirren lassen und sein Eilantrag wurde abgelehnt.
Eine weitere parallele Idee von ihm war es, durch Ausnutzung des Versammlungsrechts unsere Veranstaltung zu stören. Hier hatte er es auf kurzfristigem Klageweg geschafft, seine Versammlung unter dem sinngemäßen Titel „Straßensperrung gegen die Straßensperrung des Triathlons – Freies Radfahren, Skaten,... für Alle“ gerichtlich einzufordern und sekundengenau an die Straßensperrung für das Radrennen anschließen zu lassen. Hiermit zielte er darauf ab, unsere letzten Sportler, die auch noch nach der behördlich angeordneten Sperrung auf der Radstrecke waren, abzuschneiden. Leider hat das Gericht das in der Kürze der Zeit nicht erkannt und so seinen eigentlich für uns akzeptablen Versammlungsbescheid abgeändert. So blieb uns nichts anderes übrig, als den letzten betroffenen Sportlern, die nach 12:30Uhr noch auf der Radstrecke waren, darauf hinzuweisen, dass sie sich nicht mehr auf der Veranstaltungsfläche des Triathlon bewegen, sondern selbst entscheiden müssen, in die Versammlung des Sören Wolf unter dem Titel „..freies Radfahren für Alle...“ zu fahren. Absurd erscheint, dass Herr Wolf offenbar diese Radfahrer dann doch nicht in seiner Versammlung dulden wollte. Das tut uns für Euch betroffene Teilnehmer sehr leid. Konsequenz für die Jubiläumsveranstaltung kann also nur sein, die Anträge darauf auszurichten und die Genehmigung zur Nutzung der Straße um die entsprechende Zeit zu verlängern. Dies tut uns ebenfalls sehr leid für alle anderen betroffenen Anlieger, mit denen ein sehr gemeinschaftliche Agieren möglich war. Wir haben jedoch keine anderen Möglichkeiten. Hat Sören Wolf bereits vor 2 Jahren dafür gesorgt, dass die Sperrungen jeweils eher beginnen müssen, sorgt er also zukünftig auch dafür, dass sie länger dauern werden.
Nach mir vorliegenden Informationen handelt es sich wohl um weniger als 10 Teilnehmer seiner Protestversammlung am Samstag. Die Krönung ist für mich allerdings, dass Sören Wolf für seine Versammlung am Sonntag mit wohl weniger als 5 Teilnehmern eine mehrere Kilometerlange Strecke als Versammlungsraum nutzen konnte.

Unter dem Strich bleibt festzustellen, dass wir mit über 800 Teilnehmern und weiteren geschätzten 500 Zuschauern und unseren über 200 Helfern erneut im Barnim Brandenburgs größten Triathlon feiern konnten. Das ist das Ergebnis gewachsener erfolgreicher Zusammenarbeit von vielen Menschen.
Darauf bin ich stolz und glücklich und möchte allen Beteiligten danken – betroffenen Anliegern, die Beeinträchtigungen hinnehmen, Teilnehmern, Helfern, Unternehmen, Vereinen, Feuerwehren, Rettungsdiensten, THW, Behörden, Ämtern, Gemeinden, dem Landkreis Barnim.

Die Ergebnisse befinden sich noch bei mir in Überarbeitung und werden im Laufe des Montags auch veröffentlicht. Erste Fotos gibt es auch bereits auf unserer Facebook-Seite.

Petko Beier

http://werbellinsee-triathlon.de/index.php